Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension Feinde der Zeit von Julie Cross

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (22. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841422101
ISBN-13: 978-3841422101

Kurzbeschreibung:
Jackson Meyer wirft sich voller Elan in seine Rolle als Agent für Tempest – die geheimnisvolle CIA-Abteilung, die für alle mit Zeitreisen verbundenen Bedrohungen zuständig ist. Trotz seines Kummers darüber, dass er den Lauf der Geschichte ändern und die Liebe seines Lebens aufgeben musste, zeigt Jackson, dass er ein hervorragender Agent ist – auch ohne, dass er seine eigenen Kräfte nutzt und durch die Zeit springt. All das ändert sich jedoch, als Holly – das Mädchen, für das er den Lauf der Geschichte geändert hat – erneut in sein Leben tritt. Dann wird plötzlich Eyewall, eine gegnerische CIA- Abteilung, aktiv. Jackson und seine Agentenkollegen werden angegriffen und müssen fliehen. Jackson erkennt, dass die Welt um ihn herum sich geändert hat. Jemand weiß von seiner ausgelöschten Beziehung zu Holly, so dass sie beide wieder in Gefahr sind.

Meine Meinung:
Der zweite Band der Trilogie konnte mich nicht so fesseln, wie der erste Band, denn irgendwann ist es einfach nur noch verwirrend und total durcheinander. Ich habe absolut keinen Überblick mehr, was während dem Zeitreisen passiert und was Auslöser sind und wer was warum macht. Ich weiss nicht wer Gut und wer Böse ist. Ich hoffe inständig, dass die vielen offenen Fragen im Abschluss der Trilogie beantwortet werden.

Die Story schreitet nur sehr schleppend vorwärts und die ersten dreiviertel des Buches fand ich nicht gut. Erst das letzte viertel konnte mich packen und war ein Pageturner... Ich hoffe es geht im dritten Band so spannend weiter.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und hebt Jacksons Gefühle hervor, da aus seiner Sicht berichtet wird. Man kann sein Handeln vollkommen nachvollziehen und fühlt sich ihm dadurch verbunden.

Die Protagonisten kann ich mittlerweile nicht mehr alle zuordnen, denn es sind so viele geworden. Da vergisst man schnell, welcher "Gruppe" sie eigentlich angehören und kommt durcheinander. Ein Personenregister wäre nicht schlecht als Gedächtnisstütze. Ansonsten finde ich die Hauptcharaktere sehr gut und sympathisch. Wenn man sie erstmal ins Herz geschlossen hat, lässt man sie so schnell nicht mehr gehen.

Das Cover gefällt mir gut und passt zum ersten Band. Durch das knallige Orange ist es ein Hingucker in jedem Bücherregal.

Fazit:
Feinde der Zeit hat mich verwirrt und kommt leider nicht an den ersten Band ran. Die Story verlief mir zu schleppend und ich musste mich richtig durch die ersten dreiviertel des Buches kämpfen, bevor es besser wurde. Ich hoffe der Abschluss der Trilogie wird besser.

3/5 Punkte

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