Sonntag, 27. Mai 2018

Rezension Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung - von Stefanie Hasse

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Loewe (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785585691
ISBN-13: 978-3785585696

Inhalt:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...  (Quelle: Bild und Text)

Meine Meinung:
Das Schicksal kann echt verwirrend sein und Kiera bekommt es am eigenen Leibe zu spüren. Man begleitet sie auf ihrem Weg und stellt schnell fest, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, wie das Schicksal auf Veränderungen im Gewebe reagiert. Nicht immer fällt es zu Gunsten der Protagonisten aus. Das Buch ist sehr unterhaltsam und ich bin schon auf das Finale in Band zwei gespannt, denn man wird mit vielen offenen Fragen zurückgelassen. Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht ganz überzeugen sie verlieben sich einfach viel zu schnell ineinander und sind dann sofort unzertrennlich. Das ist mir etwas zu unrealistisch, aber ich hoffe in der Fortsetzung können die Protagonisten mich vom Gegenteil überzeugen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir schöne Lesestunden beschert.

Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es beginnt mit der Rückblende, als Kiera die geheimnisvolle Münze erhält. Nach einigen Jahren findet sie diese wieder und damit beginnt sich das Rad des Schicksals zu drehen. Es baut sich immer mehr Spannung auf, die sich am Ende dann auch richtig entlädt und man einfach nur hofft, das alles ein böser Traum ist. Man ist oft hin und hergerissen, wem man von den Zwillingen trauen kann und wer jetzt ein falsches Spiel spielt, aber das müsst ihr selbst herausfinden.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Kieras Sicht geschrieben und so kann man ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich finde es super, dass der Epilog Aus der Sicht von Phoenix geschrieben ist und man so auch mal einen Blick in sein Innerstes werfen darf.

Die Protagonisten sind individuell und liebevoll beschrieben, wobei die Männer besser wegkommen als, Kiera selbst, denn über ihr äußeres erfährt man kaum etwas. Sie ist eine Jugendliche, die noch nicht zu sich selbst gefunden hat, dadurch ist sie in allem sehr beeinflussbar und verliebt sich ziemlich schnell. Cody ist ihr bester Freund, seit der Kindheit, und ist ein liebenswerter Sunnyboy. Hayden und Phoenix kommen neu an die Schule und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie verbergen große Geheimnisse, die es zu lüften heisst.

Das Cover ist wunderschön. Es zeigt Kiera mit der Hälfte des Schicksalsrad. Ich mag das Design und den Farbverlauf und auch das Glitzern beim bewegen des Buches.

Fazit:
Schicksalsbringer ist ein wunderbarer Auftakt für eine Dilogie und hat mich gut unterhalten. Es ist spannend und verwirrend zugleich und so vergehen die Seiten wie im Flug. Ich bin auf das Finale gespannt und hoffe, dass mich dann auch die Liebesgeschichte überzeugen kann.

4/5 Punkte

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