Dienstag, 5. März 2013

Rezension Lost Girl - Im Schatten der Anderen von Sangu Mandanna

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473400807
ISBN-13: 978-3473400805
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Klappentext:
Sie darf nicht wählen,
wen sie liebt.
Sie muss verschweigen,
was sie träumt.
Sie kann nicht leben,
wie sie will.
Denn sie ist nur das Echo einer anderen.

Inhalt:
Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments. (Quelle:amazon)

Die Autorin:
Mit vier Jahren wurde Sangu Mandanna von einem Elefanten verfolgt - Stoff für ihre erste Geschichte. Siebzehn Jahre später las sie "Frankenstein". Die Lektüre faszinierte sie so sehr, dass sie ihren ersten Roman "Lost Girl" schrieb, einen Roman über Tod und Liebe, aber ganz ohne Elefanten. Sangu Mandanna lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in England.

Meine Meinung:
Lost Girl hat mich sehr fasziniert und mich von Anfang an in eine andere Welt mitgenommen. Gefühle stehen an oberster Stelle und wurden so überzeugend rüber gebracht, das ich sie selber gespürt habe. Ich habe gelacht, geschmunzelt,... und vor allem geweint.  Es müssten viel mehr Bücher so emotional sein, wie dieses. Ich habe es einfach nur verschlungen und konnte nicht mehr mit dem lesen aufhören. 

Die Story ist wirklich sehr gut durchdacht und vor allem mal etwas ganz anderes, als ich bisher gelesen habe. Es hat mich vollkommen überzeugt. Schon allein die Vorstellung von Echos und ihre Eingeschränkte Lebensweise, machen mir Angst, wie kann man sowas einem Lebewesen auch wenn es von einem Meister zu einem Zweck geschaffen wurde antun? Das kann man doch kein Leben nennen. Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das Menschen sowas machen um ein verlorenes Mitglied der Familie zu ersetzen. Ich finde die Autorin hat auch diese Schwierigkeit sehr gut umgesetzt.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, er ist an den richtigen Stellen voller Leichtigkeit oder auch voller Schmerz und Hilflosigkeit. Amarras Echo schreibt in der Ich-Perspektive über ihre Erlebnisse, man hat von Anfang an eine gute Beziehung zu ihr. Sie ist Sympathisch und tut einem sehr Leid, aufgrund ihres Schicksals.

Auch alle anderen Protagonisten sind sehr genau und liebevoll beschrieben, zwar weiß man bei den meisten nicht viel über ihr Aussehen, aber man erkennt die Charaktereigenschaften und merkt sofort wen man mag und wen nicht.
Das Cover ist schlicht gehalten und dennoch sehr Aussagekräftig. Die Farbe gefällt mir gut und auch das Bild mit Amarra und ihrem Schatten.

Fazit:
Lost Girl hat mir sehr gut gefallen, es zeichnet sich durch die starken Emotionen aus und entführt den Leser in eine andere Welt.

5/5 Punkte

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