Sonntag, 13. August 2017

Rezension Wir könnten Helden sein von Melanie Hinz

Taschenbuch: 220 Seiten
Verlag: Books on Demand
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3744835065
ISBN-13: 978-3744835060

Inhalt:
Wer eine Mopsdame namens Renate betreuen darf, sollte doch eigentlich keine Probleme haben. Webentwicklerin Juli hat davon aber so einige. Nicht nur, dass sie sich mit einem sehr routinierten Leben arrangiert hat, nein, bei den Gassirunden muss sie auch noch diesem attraktiven Wikinger über den Weg laufen - und zwar täglich. Der passt eigentlich so gar nicht in ihr Konzept von einem friedlichen Leben, denn er ist wortkarg, unfreundlich und stoffelig.
Rick hat währenddessen ein ganz anderes Problem: Wie soll er dieser lockigen Schönheit nur aus dem Weg gehen? Viel zu sehr bemüht er sich schon seit Jahren, den Kontakt zum weiblichen Geschlecht zu unterbinden, aber die quirlige Juli stellt ihn auf eine harte Probe.
Dabei ist die Katastrophe bereits vorprogrammiert, denn beide schleppen ein düsteres Geheimnis mit sich herum, das alles zerstören kann. (Quelle Text & Bild)

Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Melanie Hinz und auch dieses ist wunderschön und hat mich mitten ins Herz getroffen. Sie schafft es immer wieder traurige Geschichten und Leidenschaft so zu verbinden, dass man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen und absolut süchtig wird. Dieses mal tragen beide ein schlimmes Geheimnis mit sich herum, sodass sie auf gegenseitiges Verständnis hoffen.

Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich finde es so witzig das der Hund Renate heisst, denn das passt absolut nicht zu einem Mops, aber zu dem speziellen irgendwie schon. Sie ist ein besonderer Hund und vermittelt zwischen Juli und Rick auf eine zuckersüße Art. Der Verlauf ist nachvollziehbar und die Sexstellen sind realistisch und sehr gefühlvoll beschrieben.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und dem Alter der Protagonisten angepasst. Juli und Rick erzählen abwechselnd von den Geschehnissen und so bekommt man einen hervorragenden Einblick in die jeweiligen Gefühle und Ängste.

Die Protagonisten sind individuell und liebevoll gestaltet und lassen genügend Freiraum für die eigenen Vorstellungen. Juli ist eine zierliche Junge Frau mit langen schwarzen Locken, die leider viel Pech in ihrem Leben hatte, aber dennoch mit beiden Beinen fest in diesem steht. Rick wird von Juli heimlich als Wikinger bezeichnet, denn er ist groß, stark und hat wohlgeformte Muskeln, ohne zu übertreiben. Er wurde vom weiblichen Geschlecht sehr enttäuscht und hat deshalb eine harte Schale aufgebaut und wirkt wie das Arschloch vom Dienst. Ich habe beide schnell in mein Herz geschlossen und Renate die schnaufende und schnarchende Mopsdame natürlich auch.

Das Cover zeigt Juli und ich finde es passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Wir könnten Helden sein hat mich vollkommen überzeugt. Ich liebe die Story, die Protagonisten und Renate, die verrückte Mopsdame. Ihr müsst das Buch und auch alle anderen von Melanie Hinz lesen, denn sie sind so einzigartig und voller Gefühl. Man wird schon auf den ersten Seiten süchtig und kann einfach nicht mehr mit dem lesen aufhören.

5/5 Punkte
 

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