Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension Vielleicht mag ich dich morgen von Mhairi Mc Farlane

Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426516470
ISBN-13: 978-3426516478

Klappentext: 
Wer hat eigentlich behauptet, dass es den Der-und-kein-anderer-Blitzschlag gibt?
 
Anna weiß nicht, wie schön sie ist. Als Schülerin beeindruckte sie vor allem durch ihren Leibesumpfang und die selbstgenähten Klamotten - beides sicherte ihr die Rolle als beliebtes Mobbing-Opfer. Deswegen wird Anna auf keinen Fall bei dem Klassentreffen aufkreuzen. Anna weiß noch nicht, dass ihre Freundin sie überreden wird hinzugehen, damit sie sich endlich ihrer größten Angst stellt.

James weiß, dass seine Frau ihn betrügt. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, und ist leichte Beute, als sein Kumpel ihn zum verhassten Klassentreffen schleppen will. James wird dort Anna treffen und sie nicht erkennen. Er wird nicht wissen, dass die schöne Unbekannte diejenige ist, die er zu Schulzeiten bloßgestellt hat.

Beide wissen nicht, dass sie das Leben des anderen verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.

Meine Meinung:
Vielleicht mag ich dich morgen ist ein sehr angenehmer Liebesroman für zwischendurch. Es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und die Zeit ist vergangen wie im Flug. 

Die Story beschäftigt sich mit dem Thema Mobbing, denn Anna wurde in der Schulzeit von ihren Mitmenschen gemobbt und hat auch 16 Jahre später ein stark reduziertes Selbstwertgefühl, obwohl sie zu einer wunderschönen Frau geworden ist, bei der alle Männerherzen höher schlagen. Der Verlauf ist sehr gut durchdacht und an der Umsetzung gibt es auch nichts zu meckern.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Es wird abwechselnd aus Annas oder James Sicht von den Geschehnissen berichtet und so kann man sehr gut nachvollziehen, wie sie sich fühlen und was sie belastet. Dadurch wirken beide sehr menschlich und nahbar.

Die Protagonisten sind liebevoll und individuell beschrieben. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, mit denen sie ihr Leben bestreiten müssen. Ich mag Anna und kann ihre Zurückhaltung sehr gut nachvollziehen und auch James hatte es in seinem Leben nicht immer leicht. Er wollte das perfekte Leben, und hat die Fassade nach außen hin immer aufrecht erhalten, obwohl es dahinter alles andere als rosig war. 

Das Cover ist schlicht und unscheinbar. Doch der Inhalt ist wirklich toll und gelungen.

Fazit:
Es ist eine sehr schöne Story über eine Frau, die nach Jahren einen Klassenkameraden wiedertrifft, der sie zu Schulzeiten vor allen bloßgestellt hat und unter dessen Folgen sie jetzt noch leidet. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch und lohnt sich echt zu lesen.

4/5 Punkte

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