Sonntag, 26. Mai 2013

Rezension Rauklands Sohn von Jordis Lank

Broschiert: 364 Seiten
Verlag: Verlagshaus El Gato; Auflage: 1. (7. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943596044
ISBN-13: 978-3943596045


Klappentext:
Ronan, Sohn des mächtigsten Herrschers im Nordmeer, fürchtet weder Schmerz noch Tod. Doch auf einer nordischen Insel muss er sich einer Prüfung stellen, bei der sein Schwert nutzlos ist. Bald muss Ronan erkennen, dass der größte Kämpfer der ist, der sich selbst besiegt.

Die Autorin:
Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Nach Abitur und Ausbildung zur Industrieinformatikerin arbeitet sie seither im wissenschaftlich-technischen Bereich als Softwareentwicklerin.
Schon als Kind hat die Autorin Romane weitergeträumt, wenn sie enttäuscht war, dass sie zu Ende waren. Wie oft hat sie sich gewünscht die Figur sein zu können, von der sie da las! Bis sie merkte, dass das Schreiben ein noch viel intensiveres Erlebnis ist als das Lesen. Manchmal, wenn alles passt, wenn sich die Geschichte auf einmal von selbst schreibt und die Charaktere Dinge tun, von denen man zwei Sätze vorher noch nichts wusste, dann - so sagt sie - verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit - und man ist wirklich mitten drin: Ein einzigartiges, großartiges Gefühl, das süchtig macht.

Meine Meinung:
Schon auf den ersten Seiten hat mich Ronan in seinen Bann gezogen, ich konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Die Idee der Story ist einfach toll und so etwas in der Art habe ich noch nicht gelesen, es war etwas ganz neues und hat mir wirklich gut gefallen. Ich bin froh, dass es eine Trilogie ist und noch 2 weitere Bände erscheinen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Ronan und den anderen weitergeht. Jordis Lank hat es geschafft: ich bin süchtig.

Ronan ist ein Krieger, er kämpft mit Leib und Seele, doch auf der Insel Lannoch muss er mehrere interessante und scheinbar unlösbare Aufgaben bestehen, für die sein Schwert vollkommen nutzlos ist. Er ist einem vom ersten Moment an Sympathisch, zwar ist er sehr ruhig und gern allein, aber er hat auch ein Herz und ist auf dem Weg zu sich selbst zu finden und nicht nur der ausgebildete Krieger zu sein, wie sein Vater es von ihm erwartet.
Auch Liam hab ich in mein Herz geschlossen, ihn muss man einfach mögen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und passt genau zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Es wird abwechselnd aus der Sicht von den verschiedenen Protagonisten erzählt, somit hat man einen guten Überblick über die Geschehnisse.

Das Cover ist sehr schön, mit der Burg im Hintergrund und dem glänzenden Schwert im Vordergrund, es passt einfach zur Story und macht einen neugierig auf den Inhalt.

Es gibt auch noch ein Extra am Schluss, die Outtakes. Eine wunderbare Idee, denn ich habe richtig darüber gelacht. Zum Beispiel: Liam nickte so heftig, dass es in seinem Genick kackte und diesmal kam die Botschaft an. 

Fazit:
Rauklands Sohn gibt dem Leser so viel...es zieht einen aus der Wirklichkeit in eine andere Welt, in einer anderen Zeit. Es macht so viel Spaß, die unterschiedlichen Sichtweisen kennenzulernen und es macht absolut süchtig!

5/5 Punkte

Vielen Dank an Jordis Lank! Ich hatte spannende Lesestunden. 




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